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Geografie und Geologie der Niers

 

Die Niers ist das Hauptgewässer des linken Niederrheins. Sie ist gut 114 km lang und mündet bei Gennep (Niederlande) in die Maas. Sie entwässert ein ca. 1400 qkm großes Einzugsgebiet, in dem 750.000 Einwohner leben.

QUELLE. Die Niers entspringt in Kuckum, einem Stadtteil von Erkelenz, und durchfliesst die Städte Mönchengladbach, Korschenbroich, Willich, Viersen, Grefrath, Straelen, Geldern, Kevelaer und Goch sowie die Gemeinden Wachtendonk und Weeze. Weitere Städte im Einzugsgebiet sind Nettetal und Kempen sowie die Gemeinden Kerken, Rheurdt, Issum und Uedem.

Niersquelle um 1945
 

 

GELÄNDE. Die Geländehöhen des Einzugsgebiets fallen von 117 m ü NN bei Jackerath über 73 m ü NN an der Niersquelle auf 23 m ü NN bei Geldern und 10 m ü NN an der Landesgrenze. Die Niers hat am Oberlauf bis etwa zur Grenze Mönchengladbach - Viersen ein Gefälle von bis zu 60 cm pro km, am Mittel- und Unterlauf ein Gefälle von 25 - 30 cm pro km. Damit ist die Niers als typischer Flachlandfluß einzustufen. Die Fließgeschwindigkeit liegt entsprechend bei nur 2 km pro Stunde. Zum Vergleich: Der Rhein hat ein Gefälle von bis zu 200 cm pro km und eine Fließgeschwindigkeit von 4 - 5 km pro Stunde.

 

EISZEIT. Das heutige Nierstal wurde nicht von der Niers selbst, sondern vom Rhein geschaffen. Die Gletscher der vorletzten Eiszeit drangen von Norden bis an die Schaephuysener Höhen vor, dadurch wurde der Rhein nach Westen abgedrängt. Die Abgrenzungen des damals entstandenen Urstromtals sind auch heute noch in Form der Terrassenkanten als deutliche Abstufung am Rande der Niersaue zu erkennen.

 

Mit Dank an den Niersverband

BURGUDA.de mehr als eine Burg  | letzte Änderung am 07.08.2016©