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MEINE BUCH TIPS:

 

Burg Uda in Oedt 

von Kurt Schietzel 165 Seiten mit Lageplan zum ausfalten.         

Trippe im Niersbruch konserviert

aus der WZ vom 31.05.05
von Verena Schade     

Die Burg Uda ist das Wahrzeichen von Oedt. Archäologen brachten viele Funde ans Licht.


Oedt. Mit Steinschlag im Schatten der Burg Uda musste in den letzten Wochen gerechnet werden. In regelmäßigen, witterungsbedingten Abständen löste sich ein Teil des frostgeschädigten und feucht gewordenen Mauerwerks und drohte, im schlimmsten Fall, Fußgängern auf den Kopf zu fallen. "Die entsprechenden Stellen werden beigemauert und ausgefugt, um dem weiteren Verfall Einhalt zu gebieten", beruhigt Egbert von Essen von der Gemeinde Grefrath. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf wenige 1000 Euro "aber sobald Geld da ist, muss der Turm komplett saniert werden".

Lange schon gilt die Burg als Wahrzeichen der Gemeinde. Von Heimatdichtern besungen, von den Oedtern innig geliebt. Doch erst 200 Jahre nach der endgültigen Zerstörung der Burg durch französische Truppen begab man sich auf Spurensuche. Mittels umfangreicher Sanierungsarbeiten rettete man die Ruine in den 1950er-Jahren vor dem Verfall. Die Fundamente des Mauerwerks wurden ausgebessert, die Turmkrone erneuert. 1959 führten Archäologen vom Rheinischen Landesmuseum in Bonn eine Testuntersuchung durch. Dabei stellte sich heraus, dass eine Ausgrabung nicht nur Heimatforscher beglücken sondern auch interessante baugeschichtliche Aspekte beleuchten könnte.

Unter der Leitung des Hamburger Archäologen Kurt Schietzel wurde 1962 mit den Arbeiten begonnen. Probleme bereitete der sumpfige Niersbruch Pumpen mussten eingesetzt werden, um die Funde bergen und dokumentieren zu können. Bald stand fest: Burg Uda war einst eine quadratische Anlage von 30 Meter Seitenlänge, umrahmt von vier Türmen. Eine Vielzahl von Funden, durch die Moorlandschaft konserviert, gab Hinweise auf das Leben auf der Burg. In erster Linie stieß man auf Keramik des 14. bis 16. Jahrhunderts. Schüsseln aus blaugrauem Ton wiesen gar bis ins 11. Jahrhundert zurück. Glasgefäße, eine bronzene Hausglocke und ein ausgesprochen gut erhaltenes Beil, grün-glasierte Ofenkacheln, Fundstücken in östlichen Ländern ähnlich, und Tierknochen ließen die Herzen der Wissenschaftler höher schlagen.

Außergewöhnlich: Der Fund einer Trippe, eines mittelalterlichen Holzschuhs, an dem noch Lederreste und Nägel erhalten waren. Waffen fand man nicht, abgesehen von einigen Kanonenkugeln, die den Bewohnern der kurkölnischen Festung nicht willkommen gewesen sein dürften. Einen genaueren Überblick über die Zugangswege lieferte die skizzenhafte Darstellung aus dem Jahr 1623, die sich im Düsseldorfer Hauptstaatsarchiv befindet. Da wird auch deutlich, wie eng die Feste mit dem Dorf verbunden war. Viele Fundstücke sind im Rathauskeller ausgestellt. Dort hegt und pflegt der Heimatverein die Schmuckstücke.

 

Eragon

von Christopher Paolini

Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich zeichnen sich auf dessen Oberfläche feine Risse. Ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt… Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse.

Interessant ist, dass hier von einem Ort Namens Udem gesprochen wird. Ob Christopher Paolini an Oedt dachte???

Hans Söllner

Bloß a Gschicht

 

Ich habe das alles langsam geschrieben,
darum sollte man es langsam lesen.

Er kam herein und hat dieses Flimmern mit sich gebracht und jede hat gespürt, dass etwas nicht stimmte. Acht Köpfe hoben sich und jede wusste, wer an der Reihe war.
Sie war dran - und die anderen sieben haben weiter gegessen und versucht, ihre Köpfe ganz tief in den Futtertrog zu stecken. Nur sie brachte keinen Bissen mehr runter . . .
3o1o wurde die Gemeinde Marzoll vom amtierenden Bürgermeister von Bad Reichenhall zur Gedenkstätte ernannt und für alle Besucher gesperrt. Die Natur sollte sich, was ihr gehörte, wieder zurückholen können.
(Hans Söllner)

Zum Künstler:

Die Lobeshymnen über den Künstler, der seit Jahrzehnten unterwegs ist, füllen Ordner. Und schwierig ist es, das Phänomen zu beschreiben, ihm nahe zu kommen. So viele Missverständnisse.
 
 
Das Eine – da ist ein Künstler, zu dessen Konzerten Tausende strömen. Der allein von seinem ersten Album mehr als 200.000 Kopien verkauft hat. Und das ganz ohne „Marketing“, ein Alptraum also für die gesamte Musikindustrie, die meint, ihre Kunstprodukte nur mit geballter Werbepower verkaufen zu können. Dann kommt da einer, der einfach macht, was er will, der keine Interviewreisen unternimmt, der sich aussucht, mit wem er redet, der selbst entscheidet, was er redet, der keinem Konflikt aus dem Weg geht (und das heißt im Fall Söllner ja auch: endlose Prozess-Serien…). Und der ein Publikum hat, von dem die meisten anderen Künstler nur träumen – viele junge Menschen, kaum „Hipster“, das hier ist keine Mode, das ist ehrliche Kunst mit Haltung. Aber wie funktioniert das denn, dass die Kulturindustrie den Künstlern beibringt, sie sollen möglichst keine Haltung haben – und dann ist da einer, der „Haltung pur“ ist, und der hat Erfolg ohnegleichen?
 
Oder ist es vielleicht gerade deswegen?

Mehr unter http://www.hanssoellner.de/ oder unter http://www.soellner-hans.de/

 

 

Mit Kanonen auf Spatzen - Jugendliche Kiffer vor Gericht
AUTOR: René Althammer

40.000 Tote im Jahr. 217.000 Straftaten. 1,2 Millionen Menschen sind süchtig. Die Suchttherapien verlaufen oft erfolglos, die Rückfallgefahr ist hoch. Wer erst mal drauf ist, kommt selten zurück.
Die Droge? Überall zu kaufen. Na, dann Prost, die Rede ist von Alkohol! Die Droge, um die es in unserem Beitrag geht, macht, so sagen Mediziner, nicht süchtig. Fälle von Gewalt als Folge sind bis jetzt nicht bekannt.      
                      
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Zukunft:

Das Kind kam heute spät aus der Schule heim. Wir waren im Museum, sagte es. Wir haben das letzte Buch gesehen. Unwillkürlich blickte ich auf die lange Wand unseres Wohnzimmers, die früher einmal mehrere Regale voller Bücher verdeckt haben, die aber jetzt leer ist und weiß getüncht, damit das neue plastische Fernsehen darauf erscheinen kann. Ja und, sagte ich erschrocken, was war das für ein Buch? Eben ein Buch, sagte das Kind. Es hat einen Deckel und einen Rücken und Seiten, die man umblättern kann. Und was war darin gedruckt, fragte ich. Das kann ich doch nicht wissen, sagte das Kind. Wir durften es nicht anfassen. Es liegt unter Glas. Schade, sagte ich. Aber das Kind war schon weggesprungen, um an den Knöpfen des Fernsehapparates zu drehen. Die große weiße Wand fing sich an zu beleben, sie zeigte eine Herde von Elefanten, die im Dschungel eine Furt durchquerten. Der trübe Fluß schmatzte, die eingeborenen Treiber schrieen. Das Kind hockte auf dem Teppich und sah die riesigen Tiere mit Entzücken an.
Was kann da schon drinstehen, murmelte es, in so einem Buch.

Marie Luise Freifrau von Kaschnitz-Weinberg (1901-1974)

BESTELLEN zum Preis von 25.- Euro
 

BURGUDA.de mehr als eine Burg  | letzte Änderung am 07.08.2016©